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KOMMISSION WILL ÜBERRASCHUNGSEIER VERBIETEN
 

Die Kinderkommission des Bundestags hat laut einem Zeitungsbericht ein Verbot von Überraschungseiern vorgeschlagen. Wie die Zeitung "Die Welt" berichtet, soll jegliche Kombination aus Nahrungsmitteln und Spielzeug verboten werden.

Das Blatt beruft sich auf eine Empfehlung der Kinderkommission des Bundestages zu "Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für Kinder im Alltag". Eine Studie über entsprechende Risiken liege der Kommission indes nicht vor, hieß es.

Auch Cornflakes mit Spielzeug unerwünscht
Zu den riskanten Nahrungsmitteln gehören nach Ansicht von Kommissionsmitglied Miriam Gruß (FDP) auch Cornflakes mit Spielzeug. "Kinder unterscheiden nicht zwischen Spielzeug und Nahrungsmitteln."

Helme und leichtere Ranzen
Zudem setze sich die Kommission für die Einführung der Fahrradhelmpflicht für Kinder und Jugendliche ein sowie für leichtere Schulranzen. Zu schwere Schulranzen können die Beweglichkeit und die Konzentrationsfähigkeit der Heranwachsenden im Straßenverkehr einschränken, zudem verursachen Fehl- oder Überbelastungen durch die Produkte Rückenprobleme und Verformungen der Füße.

Ferrero ist empört
Das Frankfurter Süßwarenunternehmen Ferrero, das jährlich Millionen Überraschungseier verkauft, habe mit Empörung reagiert: "Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass durch die Kombination von Spielzeug und Lebensmittel eine erhöhte Gefahr ausgeht", sagte eine Pressesprecherin. "Bei der Kinderüberraschung wird das Spielzeug durch eine Kapsel von der Schokolade getrennt." Auch eine EU-Spielzeugsicherheitsrichtlinie von 1988 sehe kein Verbot von Kombinationsprodukten vor, außerdem hätten extern zertifizierte Institute das Ü-Ei für ungefährlich befunden.
Quelle: http://nachrichten.t-online.de/c/15/82/07/70/15820770.html


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