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FROSTA KNIPST MINI-AMPEL AN |
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Der Tiefkühlkost-Spezialist Frosta kennzeichnet einige seiner Produkte ab diesem Sommer mit einer Lebensmittelampel. Frosta sei damit der erste deutsche Hersteller, der die hierzulande umstrittene Farbskala auf seine Packungen aufdrucke, teilten am Mittwoch der AOK-Bundesverband, der Verbraucherzentrale-Bundesverband (VZBV) sowie die Nichtregierungsorganisation Foodwatch in Berlin mit.
Allerdings wird die Ampel bei Frosta nur einige Produkte kennzeichnen - nämlich 4 der insgesamt rund 50 Gerichte, sagte Vorstand Felix Ahlers. Ab August gehe es los. Sollte es aber ein Alleingang bleiben - und es keine gesetzliche Regelung geben - werde Frosta nach einigen Monaten prüfen, die Kennzeichnung wieder zu kippen, fügte der Manager hinzu.
Mit Frosta macht jetzt eine Firma den Anfang, die bereits seit mehreren Jahren auf Öko-Werbung setzt und mit der Ampel vermutlich ihr Image polieren will. Seit 2003 gilt bei dem börsennotierten Tiefkühlkosthersteller aus Bremerhaven ein selbst auferlegtes "Reinheitsgebot": Verzichtet wird auf künstliche Aromen, Farbstoffe oder Geschmacksverstärker.
AOK, Verbraucherzentralen und Foodwatch forderten am Mittwoch außerdem, die Ampelkennzeichnung sowohl Deutschland als auch EU-weit zur gesetzlichen Pflicht zu machen. "Es kann nicht sein, dass die Bundesregierung und die Lebensmittelindustrie die Rechnerei den Verbrauchern überlässt", sagte VZBV-Vorstand Gerd Billen.
weiterlesen unter http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Lebensmittelkennzeichnung-Frosta-knipst-Mini-Ampel-an/522069.html
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