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ARCHIV 2009

Termine

20.11.2009
Vortrag beim Fachkongress "Gesund essen"
auf der Touristik & Caravaning International

Messeschwerpunkt "Urlaub Dich gesund!"

Der Messeschwerpunkt der Touristik & Caravaning International in Leipzig vom 18. bis 22. November 2009 heißt in diesem Jahr „Urlaub Dich gesund“. In Kooperation mit dem Ferienland Erzgebirge wird in Halle 5 die Gesundheits- und Fitness-Arena gestaltet. Folgende Attraktionen rund ums Thema Gesundheit finden Sie auf dieser Fläche:

Nordic Walking mit Sylke Otto und Jens Weißflog - Schnuppergolfen - Kletterwald - Neue Fitnessübungen und Homesportgeräte - Testpfad für gesunde Füße – Beratung durch eine Podologin - Körperstabilitätstest
Showküche - Kräutergarten

Franziska Rubin auf der TC

„Hauptsache Gesund“ heißt das Motto, wenn die beliebte MDR-Moderatorin Dr. med. Franziska Rubin auf der Arena erscheint. Sie wird die folgenden Themen näher beleuchten:

Donnerstag, 19.11., 11-13 Uhr „Warum braucht der Mensch Erholung?“
Freitag, 20.11., 10.30-11.15 Uhr „Generation Chips – ein Thema mit Gewicht.“ Ihr Gesprächspartner: Edmund Fröhlich - erfolgreicher Berater im Gesundheitswesen.

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Adipositas

Adipositas im Kindes- und Jugendalter

Das Robert-Koch-Institut geht in seiner groß angelegten KIGSS-Studie von 800.000 von Adipositas betroffenen Kindern und Jugendlichen aus. Bei der Hälfte der adipösen Kinder und Jugendlichen liegt mindestens eine Begleiterkrankung oder ein weiterer Risikofaktor vor. Aus mehreren regionalen Untersuchungen in Deutschland wird deutlich, dass die Krankheitshäufigkeit von Übergewicht und Adipositas weiter stark steigt. Daraus lässt sich schließen, dass die im Moment durchgeführten Maßnahmen zur Prävention nicht ausreichen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt...

lesen Sie weiter unter http://gesundheitsnews.imedo.de/news/1014107-adipositas-im-kindes-und-jugendalter


Fitnessbäcker

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Was unsere Kinder in die Fettsucht treibt

"Unsere Kinder und Jugendlichen werden immer fetter, weil sie sich nicht bewegen und viel zu viel Zeit vor dem Fernseher oder der Spielkonsole verbringen", so ist in dem Buch "Generation Chips" (Fröhlich/Finsterer, Krenn Verlag, siehe www.generation-chips.de) zu lesen. Aber auch familiäre Belastungen, die soziale Herkunft und die ethnische Zugehörigkeit erhöhen das Risiko. Diese Kinder werden vor ihrer eigentlichen Lebenserwartung sterben, "und zwar an den Krankheiten, die sie schon in jungen Jahren mit Pommes und Chips beim Computerspiel heranzüchten", schreiben die Autoren weiter. Im Interview beantwortet Edmund Fröhlich t.-online.de/eltern Fragen zu Ursachen und Folgen von Übergewicht bzw. Adipositas.

Lesen Sie weiter auf "t-online" unter: http://eltern.t-online.de/c/17/57/71/82/17577182.html


gesundheitswirtschaft.info

Bildung und Mut zur Erziehung sind die beste Prävention

16.03.2009

Bekanntlich helfen Diäten bei Übergewicht wenig und bei Adipositas überhaupt nicht. „Auch stationäre Therapien, wie sie in vielen Rehabilitationskliniken angeboten werden weisen nur minimale kurzfristige Erfolge auf“ kritisiert Edmund Fröhlich in einem Interview in dem neuen Buch „Doof it yourself“ der Bestsellerautoren Anne Weiss und Stefan Bonner („Generation Doof“).

Fröhlich, ehemaliger Geschäftsführer einer sog. Adipositas-Klinik und Mitautor von „Generation Chips. Computer und Fastfood – was unsere Kinder in die Fettsucht treibt“ (www.generation-chips.de ) appelliert dagegen an die Eltern, selbst ein positives Vorbild zu sein: „Da muss dann halt mal die Glotze, der Computer und die Playstation ausgeschaltet und die `Bande` raus auf die Straße geschickt werden“.

Als Familienvater und ehrenamtlich in der Kinder – und Jugendhilfe tätig, weiß der Gesundheitsexperte und Pädagoge wovon er spricht: Er fordert von den Eltern, mehr Mut zur Erziehung: „Wenn Kinder erst einmal zehn oder zwanzig Kilo Übergewicht haben, leiden sie, werden von anderen Kindern verspottet, werden chronisch krank, haben Diabetes und orthopädische Probleme und später auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt keine Chance.“ Denn Verbote bringen bekanntlich gar nichts, Hilfe und Unterstützung  soll mit Spaß und Freude vermittelt werden.

„Die Politik hat bisher leider keine umfassende und nachhaltige Strategie, um diese Epidemie des 21. Jahrhunderts in den Griff zu bekommen, sie lässt sich weitgehend noch von den Interessen der Industrie leiten.“ Fazit: Bildung, Aufklärung und Information sind die beste Prävention.“ Deshalb hat Fröhlich das web 2.0 basierte Internetportal www.fatwatch.de initiiert, um die Kinder und Jugendlichen dort abzuholen wo sie sind, am Computer.


Fit statt fett

http://www.fitnessbaecker.de/kontakt/fit-statt-fett/


Generation Chips

Ein Teufelskreis, der oft schon mit der Herkunft beginnt. Denn viele der in Deutschland mehr als 2 Mio. übergewichtigen Kinder und Jugendlichen, von denen 800.000 fettsüchtig bzw. adipös sind, kommen aus sozial benachteiligten Schichten.
Ihnen fehlen elterliche Vorbilder, fehlen medizinische Versorgung und
Anlaufstationen in ihrem Umfeld, wo sie Frust und Angst loswerden
und auf Verständnis, Begleitung und Fürsorge treffen können.

Eine Beschleunigung des Teufelskreises aus mehr Essen, weniger
Bewegung, aus Depression, aus Krankheit und sozialer Isolation ist für
die Jugendlichen die erschreckende Folge.

Für diese „chronisch kranken” Jugendlichen gibt es wenige adäquate Angebote, bei denen sie sich wirklich verstanden und aufgehoben fühlen, bei denen sie begleitet
und betreut werden. Es gibt nur wenige wohnortnahe ambulante Therapien, nachhaltige Erfolge bei stationärer Therapie lassen sich wissenschaftlich
nicht nachweisen und ebenso fehlt eine qualifizierte Nachsorge für all diejenigen, die den ersten Schritt getan haben.

Was Ihnen am meisten fehlt und sie am dringendsten benötigen sind Verständnis,
Begleitung und Wissen. Denn das ist, und da bin ich mir ganz sicher, die beste Prävention und Medizin.
Noch eine persönliche Anmerkung:

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, wo man – zumindest auf dem Land - einen großen Gemüsegarten am Haus hatte. Mutter kochte mittags, als ich von der Schule heim kam, danach haben wir uns beeilt, die Hausaufgaben zu machen, um den Rest des Nachmittags irgendwo draußen Fußball zu spielen. Es gab drei Fernsehprogramme, kein Handy, kein Laptop, keine Playstation, aber wir waren glücklich. Fastfood kannten wir nicht mal vom Hören sagen, `Erntedank`, Mosten und Hausschlachtung bestimmten den Herbst. Nun will ich die Vergangenheit nicht verklären, es gab gelegentlich auch Stress und Ärger. All dies ist noch gar nicht so lange her, es waren die 60er und 70er Jahre.

Auch später habe ich nie beim Discounter eingekauft, meist frisch auf dem Markt, selten einen Big Mac gegessen, lieber einen trockenen Württemberger, als eine klebrige Cola getrunken, aber auch nicht auf Bio geachtet. Über Lebensmittel machte ich mir eigentlich keine Gedanken. Erst als unsere Kinder Hautprobleme durch Lebensmittelunverträglichkeiten hatten, habe ich mich mit dem Thema beschäftigt.

Ein Schlüsselerlebnis aber war jedoch, als Geschäftsführer einer auf Adipositas spezialisierten Klinik, täglich 13, 14 jährige Kinder mit 100 kg und mehr zu sehen. Ihr Leid und ihre Nöte waren zu spüren, da musste man gar kein Therapeut sein. Ich fragte mich, warum hat man solange weggeschaut? Wer trägt die Verantwortung? Natürlich … zunächst die Eltern; häufig fehlt es an Erziehungskompetenz, vielleicht auch Lehrer oder Ärzte? Aber letztlich kam ich zu dem Fazit, dass es zwar ein individuelles, gesundheitliches Problem ist, aber strukturelle Ursachen und gesellschaftliche Folgen hat.

Daraus hat sich die Idee entwickelt, die „Generation Chips“ zu charakterisieren, woraus letztlich dann im März 2007 – gemeinsam mit Susanne Finsterer – das gleichnamige Buch entstanden ist.

Ihr
Edmund Fröhlich


 



"Generation Chips"

Magersüchtige und Models verdrängen die Aufmerksamkeit für fettsüchtige Kinder - Demographische Zeitbombe tickt

Gesellschaftspolitisch und zunehmend auch kulturhistorisch werden Generationen über gemeinsame Lebensumstände oder Merkmale definiert (zum Beispiel die Kriegsgeneration, 68’er Generation). Begriffe wie „Generation Golf“ oder „Generation X“ sind inzwischen zu viel zitierten Schlagwörtern geworden, die freilich unzulässig verallgemeinern.

Die in den 60er und 70er Jahren Geborenen werden von manchen als Generation X bezeichnet, die sich erstmals ohne Kriegseinwirkung mit weniger ökonomischen Wohlstand begnügen muss, als die Elterngenerationen, die aber gleichzeitig für deren ökologische und ökonomische Sünden büßen muss. Etwas später wurde dieselbe Generation in Westdeutschland als „Generation Golf“ charakterisiert, die im Vergleich zu ihrer Vorgängergeneration sich unpolitisch verhält, mode- und markenbewusst ist und materiell weitgehend sorgenfrei sei.

Anfang 2005 war ein Artikel in der „Zeit“ mit „Generation Praktikum“ überschrieben, als lebensprägendem Trend vieler junger Akademiker, die lediglich ein Praktikum nach dem anderen absolvieren, anstatt eine feste Anstellung zu erhalten.

Die „jüngste“ Generation wird gelegentlich als XXL-Generation bezeichnet aufgrund der starken Zunahme übergewichtiger Kinder und Jugendlicher. „XXL“ umschreibt dabei jedoch lediglich den äußeren Zustand, in Anlehnung an Kleidungsgrößen. Dagegen bezieht sich der Begriff „Generation Chips“ auf die komplexen Ursachen, nämlich mangelnde Bewegung durch zuviel Medienkonsum, einseitige Ernährung sowie die genetisch bedingte Disposition (Software), dass der menschliche Körper Energiereserven speichert für Notzeiten, obwohl in der westlichen Gesellschaft heute überall und ständig Nahrungsmittel zur Verfügung stehen.

Die "Generation Chips" ist die Generation, die kränker sein wird als die früheren Generationen und früher sterben wird als ihre Eltern. Der Begriff "Generation Chips" entstand in Anspielung auf die fatale Mischung "ungesundes Essen" (KartoffelCHIPS) plus "Computerspiele" (MikroCHIPS). Dabei geht es nicht darum, Kindern beide Genüsse rigoros zu verbieten, sondern einen verantwortlichen Umgang zu lernen. Zu warnen ist vielmehr vor der "katastrophalen" demografischen Entwicklung, die uns in den nächsten Jahrzehnten angesichts der Menge der dicken Kinder, die dann noch dickere Erwachsene werden, bevorsteht.

Nach Einschätzung der deutschen Adipositasgesellschaft sollten bereits heute ein Drittel der erwachsenen Bundesbürger aus medizinischen Gründen abnehmen, weil sie deutlich übergewichtig sind. Wie wird sich dieser Anteil erst noch erhöhen, wenn die "Generation Chips", bei denen bereits 10% als adipös gelten, erst voll im Erwachsenenalter steht. Zurzeit werden schon heute knapp 5% aller Gesundheitsausgaben lt. Deutscher Adipositasgesellschaft für die Behandlung der Adipositas und ihrer Folgen aufgewendet. (weitere Infos: www.adipositas-gesellschaft.de und www.adipositas-hessen.de)

Die Betroffenen - es handelt sich um die Altersgruppe der Mitte der 80er (und später) Geborenen - erkranken früher an den Gelenken (aufgrund der schweren Last), belasten den Kreislauf durch mangelnde Bewegung, haben oft "Alterszucker" und leiden unter sozialer Ausgrenzung, die kontinuierlich in die für das Gesundheitssystem sehr kostspieligen psychosomatischen Erkrankungen überleitet. Zudem haben sie eher Schwierigkeiten beim Lernen und angesichts des unattraktiven Äußeren schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Die öffentliche Diskussion um magersüchtige Models verdrängt die notwendige Aufmerksamkeit für Fettsucht. Fotos von kranken untergewichtigen Models, angereichert mit Bildern gesunder Models seien ein besseres Argument für die Auflage als solche von dicken Teenagern.



Hessentag

Edmund Fröhlich im Interview "Krankheit bekämpfen wird finanziert - Gesundheit bewahren leider nicht (ausreichend) - Wie lange noch?" so lautete das Thema beim Gesundheitstag des Mittelstandsforums während des Hessentags am 13. Juni 2009 in Langenselbold. Moderatorin war die ARD - Börsenkorrespondentin Sissi Hajtmanek. Edmund Fröhlich betonte vorab, dass es bei der Fragesellung kein "entweder - oder" gebe, sondern die Frage müsste eigentlich lauten "soviel Krankheit bekämpfen wie nötig, soviel Gesundheit bewahren wie möglich". Er vertrat die Meinung, dass ein Gesundheitswesen, das sich am Solidaritätsgedanken und dem Subsidiaritätsprinzip orientiere, von dem Leitbild getragen sein müsse, dass die Errungenschaften der modernen Medizin allen Bürgern gleichermaßen und ausreichend zur Verfügung gestellt werden kann. Diese Hoffnung erscheine heutzutage jedoch trügerisch. Fröhlich forderte ein Umdenken im Gesundheitswesen, auch von den Bürgern: "Ein ungesunder Lebensstil (z. B. Rauchen, regelmäßig Alkohol, zu wenig Bewegung, einseitige Ernährung) bringt mehr als ein doppelt so hohes Risiko z. B. für einen Schlaganfall. Jeder ist zunächst für seine eigene Gesundheit verantwortlich, sofern er dazu psychisch und physisch in der Lage ist. Für Kinder sind die Eltern verantwortlich. Nur dort wo sie nicht selbst in der Lage sind, müssen sie zuverlässige Hilfe zur Selbsthilfe erhalten." Sein Fazit: Nicht Alles was medizinisch machbar ist, ist auch sinnvoll. Aber das was medizinisch notwendig ist, muss auch künftig von der Solidargemeinschaft finanzierbar bleiben. Daher muss das Wünschenswerte in die Eigenverantwortung des Menschen gelegt werden; und es muss ein gesellschaftlicher Konsens über die wichtigsten Gesundheitsziele (und deren Finanzierbarkeit) erreicht werden.




Wie werden übergewichtige Kinder therapiert?

aus einem Special von t-online vom 13.05.2009

hier lesen [61 KB]


Statement Fröhlich

Lesen Sie das Statement von Edmund Fröhlich in dem Buch "Doof it yourself"

hier


Interview

Hören Sie das Interview zur Webseite mit Herr Edmund Fröhlich vom Kulturradio (rbb): (Download der MP3-Datei)


pommeswelt.de

Bekanntlich helfen Diäten bei Übergewicht wenig und bei Adipositas überhaupt nicht. „Auch stationäre Therapien, wie sie in vielen Rehabilitationskliniken angeboten werden, weisen nur minimale kurzfristige Erfolge auf“, kritisiert Edmund Fröhlich in einem Interview in dem neuen Buch „Doof it yourself“ (*) der Bestsellerautoren Anne Weiss und Stefan Bonner („Generation Doof“).

http://www.pommeswelt.de/2009/03/16/generation-chips/


Vorwort "Generation Doof"

In ihrem Bestseller „Generation Doof – wie blöd sind wir eigentlich“ (Verlag Lübbe 2008) schreiben Anne Weiss und Stefan Bonner im Vorwort

„…Ernährungssünder wurden mit dem Begriff Generation Chips aufgescheucht. Er sollte die Generation der in den Achtzigern geborenen Kinder bezeichnen, die mit schlechter Ernährung aufgewachsen waren. Außerdem wurde die Generation Praktikum bemitleidet, die man auch Generation Prekär nannte, weil durch ihren Sklaveneinsatz in deutschen Unternehmen auf einmal Arbeitsplätze in Gefahr schienen … Hinzu kamen noch die Generation MTV und Generation Internet … Die Generation Doof besteht aus all diesen Generationen, und doch ist sie mehr …“


Empfehlenswerte Kinder- u. Jugendwebsite

http://www.planet1.net/news__968.html


Dt. Kinderhilfe gründete Landesverband

Die Deutsche Kinderhilfe gründete in Hessen einen Landesverband. Neuer Vorsitzender ist Edmund Fröhlich … weiter lesen... [126 KB]